Traditionelles Yoga

Üben Sie traditionelles Yoga mit Simone Finger in der Region Liechtenstein – Sarganserland – Werdenberg an den Standorten Balzers, Bad Ragaz und Sevelen.

Das traditionelle Yoga hat seine Grundlage in den Yoga Sutren, die eng verbunden sind mit Ayurveda und der Samkhya Philosophie.
Ayurveda ist das traditionelle indische Medizinsystem. Es beschreibt die Marmas, vitale Orte im lebendigen Körper, die in den Asanas stimuliert werden und deren Qualität ausmachen.
Samkhya ist eine indische Erkenntnis-Philosophie, die beschreibt, wie man zu Erkenntnissen kommt und passende Handlungen initiiert.

Auf dieser Grundlage geht es beim Praktizieren von traditionellem Yoga um die immer wieder frische Beziehung zwischen Körper, Geist und Psyche und der umgebenden Welt.
In einer gelungenen Beziehung können in der Gegenwart immer wieder frische und passende Entscheidungen für das eigene Leben getroffen werden.
So wird die gelungene Verbindung zu sich selbst das Tor zu mehr Freiheit.

Im Yoga wird immer wieder Freiheit angestrebt – Freiheit für die Atmung, für die Haltung, für das Denken und das Handeln.

Yoga üben
ist Sammlung und Meditation
ist eine Methode, den Geist zu beruhigen: zu sammeln, auszurichten und die Ausrichtung zu halten. Die Aufmerksamkeit auf eine Sache führt zu einer Beruhigung des Nervensystems und des Geistes.
ist Übung und Selbsterforschung
erlaubt dir, über deinen Körper deinen Geist zu schulen

Traditionelles Yoga ist ganzheitliche Gesundheitsförderung.
Beim Körpertraining mit nicht alltäglichen Bewegungen werden auch Muskeln aktiviert, die im Alltag zu kurz kommen. Du verbesserst so deine Muskelbalancen und deine Haltung. Zudem beugst du Schmerzen am Bewegungsapparat vor – Sturzprävention inklusive.
Leichtes Ausdauertraining fördert Herz und Kreislauf.
Zudem wird es möglich, sich besser zu spüren, was für eine ganzheitliche Gesundheit und das Wohlbefinden förderlich ist.
Durch den richtigen Umgang mit dem eigenen Körper kann mit Yoga und Ayurveda mehr Lebensqualität erzielt werden.
In Einklang kommen mit sich selbst.

Komm in deine Kraft! Komm in die Region Liechtenstein – Sarganserland – Werdenberg nach Balzers, Bad Ragaz oder Sevelen!

Yogaposition der Krieger: Simone Finger zeigt das Asana virabhadrasana 2 in der freien Natur. Komm in deine Kraft!

Kursbeschreibung

Der Yoga Unterricht findet in der Region Liechtenstein (Balzers) – Sarganserland (Bad Ragaz) – Werdenberg (Sevelen) in kleinen Gruppen mit maximal ca. 5 – 8 Frauen und Männern statt, was meine Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sehr zu schätzen wissen. So ist gewährleistet, dass ich jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer individuell unterstützen kann.

Mit Hilsmitteln wie Decken, Blöcke, Gurte und Stühle kann in meinem Kurs jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die Übungen entsprechend seiner individuellen Voraussetzungen ausführen.

Das Erlernen neuer Bewegungsmuster hilft Fehlhaltungen zu korrigieren und eine gesunde Haltung zu entwickeln.

Die Übungen heißen Asanas, das sind uralte und gut durchdachte Haltungen. Ich achte in meinem Kurs auf eine sorgfältige und langsame Einführung in die Übungen. Je genauer diese ausgeführt werden, je effizienter wirken sie.
Durch Wahrnehmungsübungen und gezielte Einführung dieser Asanas ist es in meinem Kurs jedem möglich sie in seinem eigenen Tempo zu erlernen.
Geübt werden Steh-, Sitz- und Liege-Asanas. Am Ende wird shavasana ausgeführt, d.h. reglos am Boden liegen und Geist und Körper entspannen.
Ganz nach dem Motto: zuerst was Nützliches tun und dann entspannen.

Meine Yoga Kurse in Balzers, Bad Ragaz und Sevelen richten sich an Einsteiger und Geübte jeden Alters. Ich baue die Übungen so auf, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazulernen.

  •  Männer und Frauen 50+ möchte ich in meinem Kurs speziell zum Üben ermuntern. Es geht um Gesundheit und Freude am Tun, nicht um Leistung. Im Vordergrund steht der Erhalt der vorhandenen Kraft im Körper und der eventuelle Kraftaufbau. Das erhöht gleichzeitig Stabilität und Beweglichkeit.
  • Ob ohne oder mit Erfahrung im Yoga, alle Interessierten sind in meinem Kurs willkommen. Auch Schwangere.
  • Bei speziellen Beschwerden kann nach Absprache mit dem Arzt das traditionelle Yoga therapie-begleitend geübt werden mit dem Ziel, wieder auf die gesunde Seite zu gelangen.
  • Generationenübergreifendes Yoga in einer Gruppe macht Spass.
  • Ansprechen möchte ich Männer und Frauen, die in meinem Kurs lernen möchten, wie sie ihren Körper nach dem Bauplan der eigenen Natur bewegen und so ihrer Gesundheit etwas Gutes tun können.

Habe ich dich neugierig gemacht?

Dann buche eine Yoga Probestunde in meinem Kurs in Balzers, Bad Ragaz oder Sevelen.

Ich freue mich auf dich!

Yogalehrerin Simone: seit 2007 Yoga Kurse in Liechtenstein, Bad Ragaz, Sevelen sowie auch Yoga Privatstunden.

Simone Finger

Ich war lange auf der Suche nach einer für mich geeigneten Bewegungsform. Unbedingt wollte ich meinen Körper dehnen und meine Haltung verbessern. Anfang der Neunzigerjahre habe ich endlich einen Lehrer gefunden, der das traditionelle Yoga unterrichtet. Ich spürte wie mir das Üben zu mehr Wohlbefinden verhalf.

  • Diese Erfahrung und Erkenntnis führten mich zu einer fundierten drei-jährigen Yoga-Lehrer-Ausbildung mit über 600 Stunden Unterricht. Bestandteile meiner Ausbildung waren neben Yoga das Ernährungs- und Gesundheits-Prinzip Ayurveda und die Erkenntnis-Philosophie Samkhya. Dort habe ich mich intensiv mit dem traditionellen Yoga auseinandergesetzt und bilde mich seither laufend weiter.
  • Besonders fasziniert hat mich dabei, Stück für Stück mehr über meinen Körper zu lernen, zu erfahren und wahrnehmen zu können und gleichzeitig mehr Lebensqualität zu spüren.
  • Diese Erfahrungen und Erkenntnisse wiederum haben bei mir das Interesse geweckt, mich immer mehr in Yoga, Ayurveda und die Samkhya-Philosophie zu vertiefen. Dieser Prozess begleitet seither mein Leben.

Nun unterrichte ich bereits seit 2007.

Ich freue mich immer wieder über die Fortschritte, Veränderungen und positiven Rückmeldungen meiner Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer.

Brunnen in Sevelen: Im Yoga Kurs nach dem Asana Üben kehrt Ruhe ein und Entspannung.

Yoga Kurs Termine

Montagmorgen
22.8. – 19.12.2022
9.30 – 11.00 Uhr
Balzers
Standort

Dienstagmorgen
16.8. – 20.12.2022
8.15 – 9.45 Uhr
Bad Ragaz
Standort

Samstagmorgen
20.8. – 17.12.2022
10.00 – 11.30 Uhr
Balzers
Standort

Montagabend
22.8. – 19.12.2022
17.10 – 18.10 Uhr
Bad Ragaz
Standort

Dienstagabend
16.8. – 20.12.2022
18.00 – 19.30 Uhr
Sevelen
Standort

Mittwochabend
17.8. – 21.12.2022
17.30 – 19.00 Uhr
Balzers
Standort

Deine Gesundheit ist mir sehr wichtig! Bitte bringe aufgrund der aktuellen Situation deine eigene Matte und Decke mit!

Yoga Quartalskurs
CHF 35
für 90 Minuten
bei ca. 5 – 7 Teilnehmer

Yoga Quartalskurs
CHF 30
für 60 Minuten
bei ca. 5 – 7 Teilnehmern

Gerne erteile ich auch Privatstunden und unterrichte in Firmen.
Einen Geschenk-Gutschein stelle ich dir gerne aus.
Hinweis: Teilvergütung durch die Kasse.

Anmeldung zum Yoga Kurs
in Balzers, Bad Ragaz oder Sevelen.

Zeitungsartikel zum Thema Yoga

NZZ 3.4.2016 Karin Reber

Zurück zu sich selbst

Yoga ist so erfolgreich, weil es nicht nur die körperliche Fitness fördert. Es hilft dem Geist, bringt Gelassenheit und nützt auch im Alltag.

„Yoga hilft, ein erfüllteres Leben zu haben“, sagte der Pop-Star Sting einmal. Er wird gerne zitiert, wenn es um die Wirkung von Yoga geht. Der erfolgreiche Musiker praktiziert seit vielen Jahren Yoga, und seine Frau Trudie Styler hat mehrere erfolgreiche Yoga-DVD herausgebracht. Besonders jetzt, wo er älter werde, helfe ihm Yoga dabei, achtsamer zu werden und die Verbindung zwischen Körper und Geist zu verstehen.

Yoga kann tatsächlich dazu führen, dass man sich selber besser kennenlernt, achtsamer und gelassener wird. Doch dafür ist eine Erkenntnis wichtig: Yoga ist nicht einfach Gymnastik. Das wird heutzutage gern vergessen. Durchtrainierte, meist junge Menschen in unglaublichen Stellungen und Verbiegungen prägen das heutige Bild. Yoga ist jedoch viel umfassender. Neben den Asanas (Yoga-Stellungen) umfasst es Pranayama (Atemtechniken) und oft auch Meditation.

Der körperliche Aspekt von Yoga ist wichtig und ein guter Zugang zu dieser jahrtausendealten indischen Tradition. Die renommierte deutsche Iyengar-Yogalehrerin Rita Keller sagt: „Yoga erlaubt uns, über unseren Körper unseren Geist zu schulen.“ B.K.S. Iyengar, einer der wichtigsten Yogameister unserer Zeit, bezeichnete seine Asanapraxis als „aktive Meditation“.

Iyengar-Yoga zeichnet sich durch die präzise Ausrichtung des Körpers in den Stellungen aus. Das Verweilen in einem Asana und das Arbeiten mit Armen, Beinen, Füssen, Muskeln, Knochen, Organen und schliesslich sogar mit der Haut erfordert viel Konzentration und macht es praktisch unmöglich, mit den Gedanken abzuschweifen. Wenn ich den Ballen der grossen Zehe in den Boden pressen muss, damit ich die Balance halten kann, habe ich schlicht keine Zeit, im Kopf eine Einkaufsliste fürs Abendessen zu erstellen. Die Konzentration auf eine Sache führt zu einer Beruhigung des Nervensystems und des Geistes – das haben zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Deshalb geht man nach einer guten Yogastunde entspannt und gelassener in den Alltag zurück.

Für die meisten Menschen ist es schwierig, sich einfach hinzusetzen und zu meditieren. Anstatt in die Stille einzutauchen und die Gedanken wie Wolken vorbeiziehen zu lassen, springen diese Gedanken in unserem Kopf herum wie eine wilde Affenhorde. Da kommt Yoga gelegen: Durch das Praktizieren verschiedener Stellungen ist der Geist  beschäftigt, fokussiert. Dabei geht es nicht darum, sich möglichst spektakulär zu verrenken, sondern genau das zu tun, was möglich ist – egal, welche körperlichen Voraussetzungen man mitbringt.

Es braucht keine spektakulären Verrenkungen – jeder soll das tun, was seinen körperlichen Voraussetzungen entspricht.

Prashant Iyengar, der Sohn von B.K.S. Iyengar und selber hoch geschätzter Yogalehrer, hat kürzlich gesagt: „Es geht im Yoga nicht darum, möglichst weit zu kommen, sondern möglichst tief zu gehen. Dazu reicht es, eine einzige Yogastellung immer wieder zu praktizieren.“

Yoga bedeutet Vereinigung von Körper und Geist. Wenn man es nicht einfach auf Fitness, Akrobatik oder die Dehnung von  Muskeln beschränkt, sondern sich auf diese  Definition besinnt, kommt man dem auf die Spur, was Yoga in seinem Wesen ausmacht. Es reicht schon, sich der Atmung in den verschiedenen Stellungen bewusst zu werden. In jedem Asana gibt es Körperstellen, in denen die Atmung stockt. Wenn man das auf der Yogamatte erkundet, kann man diese Beobachtung früher oder später auch in den Alltag übertragen. Man merkt, wenn man oberflächlich atmet oder wenn einem in einer Stresssituation der Atem stockt, und kann bewusst ein- und ausatmen und sich damit schnell und unkompliziert ins Jetzt holen und die Nerven beruhigen. Oder bewusst den Boden unter den Füssen wahrnehmen, wie man das jedes Mal tut, wenn man Yoga praktiziert.

Es sind diese kleinen, scheinbar unspektakulären Dinge, die unser Leben besser, oder in Stings Worten „erfüllter“ machen. Yoga ermöglicht uns, unseren Körper wieder wahrzunehmen, und zwar nicht erst dann, wenn er schmerzt. Dazu braucht es regelmässiges Üben. Wie Pattabhi Jois, der Begründer des Ashtanga-Yoga, gesagt hat: „Übe, und alles andere kommt von selbst.“

Migros Magazin 9.5.2016 Gerda Portner

Sport
Zweiseitig trainieren

Eine Sportart betreiben ist gut, zwei ist besser. Denn bei einseitigem Training drohen Überbelastung und Abnutzung. Trainingsexperte Andreas Tasci sagt Ihnen, welches Ihre Komplementärsportart ist.

Bewegung gehört zum Leben wie das Atmen, davon ist Master Personal Trainer Andreas Tasci (41) überzeugt. „Nach einer Stunde sitzen reduziert sich die Tätigkeit der Blutgefässe um die Hälfte“, sagt der Zürcher. Die Lösung: Dauersitzer sollten keine Gelegenheit auslassen, etwas für die Gesundheit zu tun.
Bewusst ist das den meisten Menschen. Dennoch betreibt weniger als die Hälfte der Bevölkerung regelmässig Sport. „Die beste Investition in die Gesundheit ist es, möglichst vielfältig aktiv zu sein, und zwar jeden Tag. Natürlich möchte jeder in seiner Lieblingssportart gewisse Erfolge erzielen, die Gefahren sind dabei aber Überbelastung und Abnutzung. Dies kann man vermeiden, wenn man vielfältiger trainiert, sprich: einmal einen anderen Sport ausprobiert“, sagt Andreas Tasci.

Ein nachhaltiges Training ziele auf den Aufbau und den Erhalt der Muskelkraft, trainiert die Ausdauer, verbessert die Beweglichkeit und fördert die Reflexe. Diese vier Grundpfeiler der körperlichen Aktivität kann kaum eine Sportart allein abdecken. „Zum Velofahren würde beispielsweise als Ergänzung Schwimmen passen, weil es die Gelenke entlastet und den Rumpf streckt.“
Die Vielfalt eines klassischen Turnunterrichts ist für Andreas Tasci allerdings kaum zu toppen. „Turnen“ meint er, „sollte man bis zur Urne“. Und wenn das nicht mehr ginge, wäre Tanzen eine gute Alternative.

Golfer sollten schwimmen, Yoga ist für alle Sportarten eine sinnvolle Ergänzung.

Für alle:
Yoga zur Förderung der Beweglichkeit, Körperwahrnehmung, Atmung und mentalen Stärke.

Für Tennisspieler, Golfer und Fussballer:
Schwimmen, Klettern, Krafttraining

Für Kraftsportler:
Joggen, Velofahren, Schwimmen

Für Jogger und Tänzer:
Klettern, Schwimmen, Krafttraining

Für Wanderer und Kletterer:
Schwimmen, Velofahren, Joggen, Krafttraining